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Fitness Mythen aufgedeckt

Diese 6 Fitness-Mythen haben den Fortschritt vieler motivierter Gewichtheber behindert. Durchbreche diesen Missstand und werde stärker und weiser zugleich.
Fitness Mythen

Mythos 1: Crunches sind wichtig für einen Sixpack

Wir haben es verstanden: Crunches brennen so stark, dass wenn du sie machst, müssen sie irgendetwas aufbauen, richtig? Ach was, falsch! Selbst die beste Bauchmuskelübung der Welt bringt keinen Sixpack hervor. Das heißt nicht, dass sich nicht hilfreich bei deinem Ziel sein kann kann, aber Bauchmuskeltraining ist kein Wundermittel.

Wir alle haben Bauchmuskeln, unabhängig von unserem Körperfettgehalt. Der Trick hinter einem soliden Sixpack ist allerdings ein richtig gewählter Trainingsplan in Verbindung mit einer sauberen Ernährung.

Mythos 2 – Cardio ist nötig, um trocken zu werden

Langsames cardiovaskuläres Training ist ein tolles Tool – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und im richtigen Maße. Wenn du allerdings Fett verlieren willst, wirst du weniger benötigen, als du denkst, sobald du trockener und definierter wirst.

Ich habe herausgefunden, dass die durchschnittliche Person kein Cardio machen muss, um in Form zu kommen. Viel wichtiger ist eine ausgewogene Diät und ein hartes und intensives Training. Sobald du an einem Wettkampf teilnimmst oder dich auf ein Fotoshooting vorbereitest, wird Cardio nötig, um das letzte bisschen Fett in den finalen Wochen der Vorbereitung zu eliminieren.

Mythos 3 – Kniebeugen sind schlecht für deine Knie

Diese Idee hat viele Menschen in Angst vor Kniebeugen fallen lassen und sie streiten lassen, welche Übung die beste für die Bein sei. Die Kniebeuge bearbeitet viele Muskeln synergetisch wie z.B. den Oberschenkel, den Beinbeuger, den Gluteus sowie Rumpf und unteren Rücken.

Es ist natürlich möglich, dass ein lebenslanges Sitzen deine Mobilität und damit die Fähigkeit Kniebeugen mit einer guten und tiefen Ausführung zu performen behindert hat. Schwere Kniebeugen bevor du überhaupt Kniebeugen machen kannst, ist außerdem noch ein großer Fehler. Mit Geduld und Fokus auf Mobilitätstraining, kannst du deine Kniebeuge verbessern.

Mythos 4 – Maschinen sind sicherer als freie Gewichte

Gerade weil du in eine spezifische und nicht individuell abgestimmte Bewegungsamplitude hereingedrückt wirst, ist eine Maschine alles Andere als sicher. Vielmehr führt eine Maschine mit einem schlechten Bewegungsablauf zu Verletzungen und muskulären Problemen.

Mythos 5 – Supplements sind wichtig für den Muskelaufbau

Als Antwort auf diesen Mythos gibt es ein klares ,,Nein!’’. Wichtig für den Muskelaufbau ist lediglich eine angemessene Menge an Essen sowie ein Training, das auf stetiger Progression basiert. Alles andere ist reine Spielerei und wird nicht zu mehr Muskeln führen.

 

So sollte dein Training aussehen

Egal welches Training du verfolgst, ob du Kraft oder Muskeln aufbauen möchtest, egal welchen Trainingssplit du fährst und egal wie du periodisierst, folgende Punkte solltest du immer bei der Trainingsgestaltung beachten, um weiterhin Fortschritte zu erzielen.


Grundübungen

Grundübungen bilden das absolute Fundament in deinem Training und sollten auf keinen Fall fehlen. Diese mehr oder weniger spezielle Übungsart trainiert nicht nur einen Muskel sondern mehrere gleichzeitig und das ich auch der Vorteil. Du kannst mehrere Muskeln zur gleichen Zeit stimulieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass du die Koordination schulst und abhängig von deiner Kraft verhältnismäßig viel Gewicht bewegen kannst, was dein zentrales Nervensystem stimuliert. In der Folge kannst du mehr Muskelfasern aktivieren und wirst stärker. Stärkerwerden ist der erste Schritt zu mehr Muskeln, merk dir das!

Die nachfolgenden Übungen sind nun die absoluten Basics, die jeder machen sollte.


Kniebeugen

Die Kniebeuge, die Königin aller Übungen und die mit Abstand anspruchsvollste, nicht nur, was die Technik angeht. Gehe mindestens so weit runter, bis deine Beine parallel zum Boden sind. Dein Rücken sollte dabei auf keinen Fall einrunden, da du so geradezu eine Verletzung erzwingst. Lass dein Ego zu Hause und steigere dich langsam, ohne dabei die Technik darunter leiden zu lassen.


Kreuzheben

Kreuzheben ist kein Muss, kann aber hilfreich sein, um Kraft im unteren Rücken aufzubauen. Hier gilt das selbe Prinzip wie bei der Kniebeuge. Ausführung vor Gewicht!


Bankdrücken

Bankdrücken ist wohl der Klassiker und wird von den allermeisten Studiobesuchern eher vergewaltigt als richtig ausgeführt und mehr Schultern zerstört als Brustmuskeln aufgebaut. Und das Traurige daran? Die meisten lernen nicht einmal aus ihren Fehlern.

Ellenbogen reinnehmen, die Hantel kontrolliert bis zur Brust ablassen und explosiv ,,ein einem Bogen’’ nach oben drücken.


Klimmzüge

Zu den Klimmzügen muss nicht viel gesagt werden. Wähle einfach einen mittelbreiten Griff und konzentriere dich darauf, aus den Ellbogen zu ziehen. Dies aktiviert deinen Rücken und nicht unnötig deinen Bizeps.


Rudern

Auch beim Rudern gilt es, stets aus den Ellbogen zu ziehen. In der maximalen Kontraktion werden noch die Schulterblätter nach hinten gezogen, zur Aktivierung des Nackens und der Rhomboiden. Zudem solltest du nicht zu viel deinen unteren Rücken verwenden, um Schwung zu holen.


Schulterdrücken

Schulterdrücken kann man machen, muss man aber nicht, da bei allen drückenden Bewegung die vordere Schulter ohnehin schon involviert ist und ausreichend Stimulation erfährt, um zu wachsen. Konzentriere dich daher primär auf die seitliche und hintere Schulter, um einerseits einen breiten Look zu erreichen und andererseits von der Seite nicht flach auszusehen.